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Färö-Sund, der Absprung nach Lettland

Färö-Sund, der Absprung nach Lettland

Nach dem städtischen Trubel, auch wenn´s so schön war, sehnen wir uns nun doch wieder nach Ruhe.

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Wir drehen den Bug von CHARLOTTE nach Norden, um An der Spitze Gotlands, den Färo-Sund zu erreichen.

Im Sund können wir zwischen 3 neben einander liegenden Häfen wählen. Der erste, der Fischereihafen wird in unserer Literatur als besser beschrieben. Ein Merkmal dieser Enge ist ein Kalkbrennofen, war doch gebrannter Kalk für Mörtel und den Vorläufer von Beton ein Exportschlager Gotlands im Mittelalter. Wir machen längsseits an der Mittelmole, die mit alten Reifen bewehrt ist fest. Wir schwärzen durch den erheblichen Abrieb der Reifen unsere Fender und Festmacher. Total ärgerlich. Auch der Liegeplatz gefällt uns nicht. Direkt vor der Hafeneinfahrt verkehren im Gegentakt 2 große Autofähren halbstündlich und erzeugen im Becken Schwall.

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CHARLOTTE tanzt, Fender und Leinen werden noch schwärzer. Auch der Hafemeister, wir wollen noch der langen Fahrt duschen, lässt sich trotz telefonischer Bitte nicht sehen. Wir gehen schmutzig inzwischen wie CHARLOTTE auch schlafen. – Für den falschen Hafen entschieden -. Am nächsten Morgen erscheint er dann, der Hafenmeister um die Liefergebühren zu kassieren. Wir bedanken uns für seine Freundlichkeit und seinen guten Service. Wir verlegen in den nächsten Hafen die Marina Färö-Sund um unser Boot, Fender und Leinen zu putzen. Hier ist alles einfach, aber ruhig. Wir können gut schlafen.

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Ein Fahrradausflug zum Sundausgang nach Osten ist angesagt. Dort soll eine Festung aus dem 19`ten Jahrhundert zu sehen sein. Es wird eine schöne runde Fahrradtour. Der Feldweg, dem wir folgen hat dann doch derart spitze Steine, das dem Skipper der Hinterradreifen vom Fahrrad platzt. 5 Km schieben. Ob das hier behoben werden kann? Am Ortsende ist ein Fahrradverleiher, mit Sammelleidenschaft zu finden.

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Traktoren, Hänger und landwirtschaftliche Geräte stehen in seinem Garten. Stolz zeigt er mir einen neuen Mantel und einen neuen Schlauch in passender Größe für das kleine Rad. „In einer Stunde ist´s fertig“ sagt er und es stimmt. Es kann weiter gehen. Auch hier lernen wir Wirtsleute kennen, diesmal ist er Schwede und sie Koreanerin. Ihr Essen ist endlich ´mal richtig toll.

Bemerkenswert ist unser Ausflug ins Bungemuseum.

Eine alte Mühle ist am Wegrand.

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Dort wird die frühe Dorfkultur real nachgebaut. Leider erscheinen wir dort spät und können nicht mehr alles sehen, was geboten wird.

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